Covid-19 / Keine Reiseeinschränkungen im Falle einer Krebstherapie

Reiseeinschränkungen gelten nicht im Falle von tumorbedingten Therapien, auch Hotelübernachtungen sind in diesem Fall möglich. Gerne stellen wir Ihnen eine entsprechende Bescheinigung aus, damit Sie Ihre Therapie nicht verschieben müssen. Wir sind weiterhin für Sie da!

Was hat Alterung und Krebserkrankung gemeinsam?

Es ist eine eigenartige Statistik.

Könnten wir die Krebserkrankung auf der ganzen Welt vollkommen zum Verschwinden bringen, würde die durchschnittliche Lebenserwartung auf unserer Erde nicht mehr als zwei oder drei Jahre ansteigen.

Das ist ein überraschendes Ergebnis.

Wir würden statistisch gesehen in kurzer Zeit an etwas anderem sterben. Wir bekämen eine andere Krankheit, wenn wir in einen bestimmten Alter wären.

Deshalb sollte die Bekämpfung der Krebserkrankung nicht allein im Fokus der wissenschaftlichen Aufmerksamkeit stehen, sondern es müssen ebenfalls die Ursachen der Krankheitsentstehung als solche, mit in den Vordergrund rücken.

Was für Bedingungen müssen im Körper herrschen, damit eine Krankheit das Leben bedroht?

Können wir diesen Mechanismus grundsätzlich wissenschaftlich erklären, können wir auch beginnen, ihn umzukehren, also Krankheiten von ihrer Ursache aus betrachtet, behandeln.

Im Alter von 20-70 Jahre steigt die Chance an Krebs zu erkranken um das Tausendfache. Aber keine Angst, dass ist nicht ungewöhnlich, das ist ein Zahlenspiel.

Diese Statistik hat etwas mit dem Altern zu tun. Im Laufe des Lebens nimmt die Anfälligkeit für Erkrankungen zu.

Aber wir befassen uns nicht mit dem Thema Altern. Wir nehmen es einfach hin. Wir erkennen nicht, wie sehr es sich lohnen könnte, die Mechanismen der Alterung zu erkennen.

Aber es gibt seit ca. zwei Jahren neue Technologien, die zu großen Fortschritten geführt haben, die zu einer Entschlüsselung der Mechanismen führten, warum wir überhaupt altern und warum wir eigentlich Krebs und andere degenerativen Krankheiten bekommen.

Die Frage ist also außerordentlich wichtig:

Warum altern wir?

Wir stellen uns die Frage nicht, wir sehen das Tag für Tag und nehmen es einfach hin. Alles um uns herum altert und stirbt einmal.

Wir können das Altern nicht beeinflussen, können es nicht verlangsamen, wir können Krankheiten nicht verhindern, wir können den Krebs nicht heilen. Wir müssen erst verstehen was Altern ist. Solange werden wir das Entstehen von Krankheiten insgesamt hinnehmen müssen.

Einer der wissenschaftlichen Durchbrüche der in den letzten 20 Jahren in der Alterungsforschung erreicht wurde, ist es zu verstehen, dass der Körper über eingebaute Abwehrmechanismen verfügt, die aktivierbar sind, indem man z.B. ein bisschen hungrig ist und so dem Körper vorgaukelt eine bestimmte Art zu Fasten zu erleben. Man nennt das intermittierendes Fasten.

Es wurde herausgefunden, dass auf diese Weise Anti Aging Pfade aktiviert werden, die nahezu alle Lebewesen auf der Erde in sich tragen. Die Ergebnisse der letzten zwei Jahre zeigen aber, dass Technologien in Laboratorien entdeckt wurden, die genau diesen Pfad medikamentös imitieren.

Wir müssen das Grundsätzliche daran verstehen, um ähnlich wie die Gebrüder Wright, die erst ein Flugzeug bauen konnten, nachdem sie verstanden haben, warum ein Vogel in der Luft bleibt und welche Mechanismen dahinterstecken, wie der Vogel sich selbst steuert.

Wir haben in den letzten 20 Jahren sehr gut verstanden, was es für Ursachen für das Altern gibt. So zum Beispiel wurden 8-9 Ursachen festgelegt, z.B: genetische Veänderungen, Teleomere usw.

Ich bin aber immer mehr zu der Erkenntnis gekommen, dass es nur eine einzige Ursache gibt für Alterung und Krankheit.

Das hört sich jetzt sehr vermessen an und höchst unwahrscheinlich, doch ich bitte jeden, über diese Tatsache gründlich nachzudenken. Sie ist leicht zu verstehen.

Meiner Meinung nach ist jede Art von degenerative Erkrankung, Krebserkrankung und auch das Altern gehört dazu, ein Informationsverlust in unserem Körper.

Wir leben im Informationszeitalter und es liegt direkt vor uns.

Jede Wissenschaft die sich mit Biologie beschäftigt, beschäftigt sich auch mit Informatik und lässt sich von den Erkenntnissen des Informationszeitalters inspirieren.

Zu Beginn des Informationszeitalters, also in den 40er Jahren stand ein großes Problem im Raum. Wie lässt sich verhindern, dass bei der Informationsweitergabe von A nach B kein Verlust auftritt. Es durften keine Informationen verloren gehen. Ohne die Lösung dieser mathematischen Theorie würde heute kein Internet, noch irgend ein Computer funktionieren.

Ein Informationssender und ein Empfänger interagieren und zwischen diesen beiden Punkten gibt es ein Rauschen. Es braucht einen Datenweg zu einen Observer, wo alle abgeschickten Daten hinterlegt sind. Dann kann bei Verlust auf diesen Datensatz zurückgegriffen werden.

Es gibt zwei Arten von Informationsübertragung, analog und digital.

So wurde die elektronische Welt verändert, aber ich denke, wenn wir diese Theorie auf die Biologie anwenden, haben wir eine riesige Chance, das Altern und Kranksein nicht nur zu verlangsamen, sondern es sogar umzukehren.

Weil ich davon überzeugt bin, dass unser Körper tatsächlich einen Observer hat, einen Beobachter, der all die Informationen über Jungsein und Gesundheit enthält. All diese Informationen werden in unserem Körper gespeichert, eben in der DNA, das digitale Format der Informationsspeicherung.

Die DNA hat hierfür viele Vorteile.

Sie ist sehr gut zum Kopieren, sie ist langlebig, man kann aus Mumien DNA gewinnen und sie ist immer noch lesbar, und wir glauben, dass nicht der Verlust der digitalen Information auf der DNA der Hauptantrieb von Alter und Krankheit ist, sondern der Verlust der epigenetisch Informationen.

Das widerspricht erst einmal dem allgemeinen Dogma der offiziellen Medizin, die die Ursache der meisten Erkrankungen auf eine Veränderung der genetischen Information auf der DNA vermutet. Also Mutationen.

Das eigentlich neue an dieser Erkenntnis ist aber, dass es eine ganz andere Form von Informationen im Körper gibt, die wir im Laufe der Zeit verlieren und die noch wichtiger sind, um das Altern und Krankheit voranzutreiben. Das sind die epigenetischen Informationen der Zelle.

Diese Informationsmuster werden während der Embryogenese und Entwicklung zum Kleinkind wunderbar abgelegt und dort beginnt bereits der Prozess des Alterns, die Uhr des Alterns wird gestartet und wir sind heute mit unserer Technologie in der Lage, diese Uhr sehr exakt ablesen zu können.

Im Laufe der Zeit sammeln sich immer weitere Fehler bei der Methylierung der DNA an und diese Fehler können unmittelbar gemessen werden.

Es wurden in den letzten Jahren Proteine entdeckt, die die Kontrolle haben, welche Gene mit epigenetischen Faktoren ein- und auszuschalten sind.

Wir nennen diese Gene Sirtuine und sie produzieren Enzyme. Und sie sind für den epigenetischen Prozess in der Zelle außerordentlich wichtig und benötigen ein zusätzliches Molekül namens NAD und dieses Molekül ist bedeutungsvoll für die Energiegewinnung der Zelle und wird für die Aufrechterhaltung des Lebens benötigt. Ohne diese Moleküle sind wir innerhalb von 30 Sekunden tod.

Im Laufe des Alters und durch degenerative Erkrankungen sind der Spiegel dieser wichtigen Moleküle gesenkt.

Die Sirtuine scheinen die genetischen Informationen zu kontrollieren und jetzt ist es wichtig zu wissen, das epigenetische Informationen nicht digital sind. Sie reagieren sehr schnell auf Umweltreize und das bedeutet, dass es ein analoges Format sein muss und jeder der eine Kassette oder Schallplatte noch kennt, weiß, dass analoge Informationen mit der Zeit verloren gehen können. Das ist auch beim Entstehen von Krankheiten der Fall.

Die Schallplatte bekommt Kratzer.

Wenn wir das alles in die Biologie übersetzen, bedeutet dies, dass die Zelle einer alten CD entspricht, auf der es immer schwieriger wird den Code zu lesen.

Die Informationen auf der CD sind digital, immer noch vorhanden, aber die Kratzer machen es unmöglich, diese Daten korrekt abzulesen.

Was tat man damals? Man nahm Zahnpasta und polierte die Oberfläche glatt und die Musik konnte wieder gespielt werden.

Die Sirtuine üben die Kontrolle aus, welche Gene an und welche ausgeschaltet werden sollen und bestimmen damit die Identität der Zelle.

Es sind die ganze Zeit Störungen im Gange, ähnlich wie bei der CD, die schließlich die falschen Gene einschalten, sodas sich am Ende Nervenzellen wie Hautzellen anfühlen und umgekehrt und wir haben weiter festgestellt, wie sich die Identität der Zelle und vor allem auch der Krebszelle so weit auflösen, dass sie zu keiner Körperzelle mehr zugeordnet werden können.

Das nennen wir im Alltag Krebserkrankung, Alterung, Hinfälligkeit, Degeneration.

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